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DU machst DEINE Regeln - wie Selbstfürsorge zu mehr Lebensfreude führt



Ich muss dir was erzählen!

Ich habe den ultimativen Lebens-Hack gefunden:


"Mach deine eigenen Lebensregeln. Und hör auf, das zu tun, was du meinst, was du tun MÜSSTEST."


Stell dir vor, die Gesellschaft hätte ein (Frauen-)Regelbuch...dann schütte ich jetzt mit Anlauf Kaffee drüber und verstecke es hinter dem Sofa. Muahahahaa!


Ich erzähle dir die Geschichte von --nennen wir sie mal... Sandy.


Sie ist das Paradebeispiel für gesellschaftliche Erwartungen.

Sie wollte die perfekte Tochter, Schwester, Freundin, Angestellte, Yogini und nicht zu vergessen, eine Meisterköchin sein, die nach einem 10-stündigen Arbeitstag ein organisches Fünf-Gänge-Menü zaubern kann. Klar (ok, ich übertreibe. Aber du weißt, worauf ich hinaus will. Es reicht auch, nach einem Arbeitstag und Kinderbetreuung, überhaupt etwas auf den Tisch zu bekommen, um abends völlig fertig ins Bett zu fallen. Machen wir uns nichts vor).


Frauen begeben sich wissentlich in Überforderung, um ihrer Rolle gerecht zu werden

Eines Tages wollte sie nur noch schnell für Ihre Kinder ein "einfaches" Pinterest DIYs ausprobieren, als ihre Katze eine Farbdose umstieß (zur Überraschung von absolut niemandem).

Beim Versuch, ihren beigen Teppich zu retten, rutschte sie mit auf den neuesten Online-Shopping-Fehlkäufen aus. Und als sie dann auf dem Boden lag, komplett mit blauer Farbe bedeckt, hatte sie eine Eingebung. Eine Erleuchtung gar (oder waren es vielleicht die Farbdämpfe?).


Da lag sie, gefangen in einem buchstäblichen und metaphorischen Chaos, erschaffen durch den Druck, immer andere vor sich selbst zu stellen und den unaufhörlichen Wunsch immer alles 'richtig' zu machen.


Sie erkannte, dass, während sie versuchte 'Mrs. Perfect' zu sein, ihr Wunsch nach Abenteuer, ihre Lebenslust und Lebensfreude dem Alltag gewichen waren. Das was sie dachte, was ihr Leben sein würde, war so weit weg und einer Schwarz-Weiß-Kopie ihrer Vorstellung gewichen.


Ist das nicht komisch?

Dieser Seiltanz, den wir Frauen vollführen. Auf der einen Seite stehen die Normen der Gesellschaft (wer ist überhaupt dieser Normen?!) und auf der anderen Seite die Konfettidusche unserer Träume.


Sandy erkannte in ihrem von Farbe benebelten Zustand das pure Verlangen danach, nach ihrer eigenen Melodie zu tanzen, selbst wenn sie sich nur traute, diese Melodie laut unter der Dusche zu singen (ja, ich denke gerade an einen Disney-Film).


Frauen wissen, was von Ihnen erwartet wird

Die Wahrheit ist, wir haben diese olympischen turnerischen Fähigkeiten, durch gesellschaftliche Ringe zu springen. Aber vielleicht ist es an der Zeit, diese Ringe aus dem Fenster zu werfen und stattdessen einen albernen Tanz aufzuführen.


Denn Selbstfürsorge ist nicht nur ein Schaumbad nach einem langen Tag. Sondern manchmal bedeutet es, sich die "Sollte mals und Müsste mals" der Gesellschaft anzusehen und zu denken: "Eh, vielleicht später oder auch nicht. Gar nicht. Nie."


Wenn es etwas gibt, das du aus Sandys slapstickartigem Vorfall mitnehmen darfst, dann, dass der echte Spaß beginnt, wenn wir das Drehbuch fallen lassen und anfangen zu improvisieren.

Und für unser Improvisationstalent sind wir ja schließlich bekannt. Das ist legendär.


Also, hier ist ein Toast auf uns.


Auf die Regelbrecherinnen, die Spielveränderinnen, die Frauen, die manchmal fallen (mit Stil!), aber immer im Rhythmus ihres eigenen Tanzes wieder aufstehen.


Trag diese unpassenden Socken, lach über deine eigenen Witze und vor allem – mach deine eigenen Regeln.


Wir sehen uns auf der wilden Seite! 😉


Alles Liebe und ungezähmte Vibes, deine Martha


Und wenn du wieder mehr Konfettidusche und weniger angepasste Frau sein willst, dann lass und doch sprechen. Ich bin Farbnebel erprobt, auch außerhalb von Geschichten.


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